Die Gedanken sind frei

"Die Gedanken sind frei" ("Thoughts are free") is a German language song. The text and the melody can be found in Lieder der Brienzer Mädchen, printed in Bern, Switzerland between 1810 und 1820. The lyricist and the composer are unknown.

Already in the Middle Ages, Walther von der Vogelweide (1170-1230) sang: "Sind doch Gedanken frei", and the Austrian Minnesänger Dietmar von Aist (12th century): "Die Gedanken, die sind ledig frei."

The lyrics

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich denk' was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

External links

See also: Die Gedanken sind frei, 1810, 1820, Austria, Bern, German language, Minnesang, Switzerland, Walther von der Vogelweide, Dietmar von Aist